17. Wilmersdorfer Trophäe – Ergebnisse und Eindrücke

17 wilmdAm 10. und 11. August 2013 fand in der Werner-Ruhemann-Sporthalle die 17. Wilmersdorfer Trophäe statt. Trotz des frühen Termins – nur zwei Wochen nach Ende der Ferien – war die Teilnahme in allen Waffengattungen beachtlich, mit einer Gesamtzahl von 77 Fechtern.

Der Wettkampf war für alle Junioren offen, d.h. vom Jahrgang 1999 bis zum Jahrgang 1994. Es haben auch viele junge Fechter teilgenommen, die zum ersten A-Jugend Jahr gehören: Das war also für sie die erste Möglichkeit, bei einem Wettkampf viel erfahreneren Fechtern gegenüber zu stehen.

Am ersten Tag, der dem Florett gewidmet war, waren vor allem in den Finalphasen sehr schöne und spannende Gefechte zu erleben. Der Sieg im Damenflorett ging an Kim Kirschen vom SCB Berlin, im Herrenflorett an Bert Ahrens, ebenso vom SCB Berlin.

Auch zwei Säbelfechter haben sich für das Turnier angemeldet: Nach zahlreichen, lebhaften Gefechten zwischen den beiden konnte sich schließlich Henrik Seifart vom PSV Berlin durchsetzen.

Am zweiten Tag waren dann die Degenfechter am Zug und auch hier war schönes Fechten zu geniessen. Bei den Männern hat sich Filip Jarek vom Fecht-Club Grunewald Berlin e.V. gegenüber den 24 Teilnehmern durchsetzen können. Sein sauberes, sehr effektives Fechten hat ihm erlaubt, über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen zu bleiben und selbst das Finalgefecht gegen den starken Wittenauer Horstmann immer unter Kontrolle zu haben.

Eine schöne Leistung ist auch für den Grunewalder Marian Abraham zu verzeichnen, der den Wettkampf mit einem guten dritten Platz abschließt. Eine weitere Platzierung im Viertelfinale erkämpfte Mattia Nardozza für den Fecht-Club Grunewald und bewies dabei trotz des relativ jungen Alters – er ist erst im zweiten Jahr der A-Jugend – große mentale Stärke und taktische Präsenz.

Bei den Damen war Elisa Sodemann vom TSV Wittenau schließlich erfolgreich. Auch wenn Margarita Kravchenko vom OSC Potsdam ihr im Finale das Leben schwer gemacht hat, so musste sich am Ende doch der Wittenauerin geschlagen geben.