22. OSC Frühlingsturnier

Ein weiteres ereignisreiches Turnierwochenende liegt hinter uns. Dieses Mal zog es hauptsächlich Berliner Aktiven-Fechter im Degen und Florett in die Halle der Fechtabteilung des Olympischen Sportclubs Berlin in der Münchener Straße.

Am Samstag gingen im Degen bei 27 Teilnehmern Vadim, Matthias, Sandro und Cristian von uns an den Start. Trotz seines lädierten Knies schlug sich Cristian gut und erzielte einige gute Punkte u.a. gegen den Wittenauer Phil Waszak. Sandro blieb der Einzug ins Finale nach einem Gefecht gegen mittlerweile Berliner Urgestein Uwe Kirschen (SCB) verwehrt und Matthias musste sich nach einem aufreibenden Gefecht gegen Tobias Villenbockel (FCB-SW) geschlagen, auch er verpasste knapp den Einzug in die Runde der besten Acht.

Allein unser lettischer Bär Vadim focht und kämpfte weiter. Er erreichte am Ende einen guten dritten Platz, nachdem er gegen den Turniersieger Höchsmann von Wittenau seine Waffen strecken musste.

Am Sonntag im Florett fand Marian den Weg in die Halle (weitere Recken vom FCG müssen erst noch älter werden, um hier die FCG-Reihen aufzustocken). Nach einem sehr durchwachsenen Start und einem Freigefecht – der Landestrainer wünschte sich bei 17 Startern und einem angekündigten Hoffnungslauf ebendiesen – erreichte er mehr schlecht als recht die Runde der letzten 16. Erst dann fand er zu gewohnter Stärke und Ruhe (bzw. nötiger Aufgeregtheit) zurück und focht sich in zwei weiteren Gefechten gegen Paul Andritzki (TSV Wittenau) und Nils Kolbinger (OSC) und die letzten 8.

Hier traf er auf den erstplatzierten und späteren Gewinner Joey Köhler (SCB) und verlor das Gefecht mit kleineren Fehler, aber nicht kampflos 11:15.

Unser Dank gilt zum einen den Organisatoren des OSC, die in gefühlter Kleinstbesetzung dieses Turnier organisiert und durchgezogen haben. Der Berliner Mangel an Kampfrichtern zeigte sich gerade am Samstag wieder.

Zum anderen verneigen wir uns aber vor unserem Trainer Genna, der Woche um Woche mit uns durch Höhen und Tiefen geht, nicht an uns zweifelt – wenn auch schon mal an nicht abgerufenem Können verzweifelt – und uns stets den Rücken stärkend coacht und auf die richtige Taktik hinweist.

Danke Gena!

(FCG)