Der Fecht-Club Grunewald verabschiedet sich von Platon

Platon OutiNachdem Platon Theophanidis uns über lange Jahre hinweg begleitet hat – 40 Jahre werden es mindestens gewesen sein, aber „nach 1965“, laut Puma – ist unser Freund und Florettfechter am 24. August dieses Jahres im Alter von 70 Jahren gestorben. Schon ein Dreivierteljahr haben wir ihn nicht mehr in unserer  Halle zum Training gesehen. Als Marian Moldenhauer im März diesen Jahres mit Platon sprach, erfuhr er, dass es an einer Krebserkrankung lag. Zu diesem Zeitpunkt sagte Platon, dass die Therapie angeschlagen habe und er allerspätestens nach den Sommerferien wieder zum Training komme. Seine optimistische Kämpfernatur hat ihn, laut der ihm nahestehenden Freunde, bis zum Schluss nicht verlassen, sie hat ihm aber leider auch nicht Recht gegeben und er ist seiner Erkrankung erlegen.

Am 30.09. fand um 12 Uhr Platons Trauerfeier auf dem Friedhof an der Trakehner Allee 1 im Kreis seiner Angehörigen und Freunde statt, woraufhin im Anschluss seine Urne beigesetzt wurde. Vom FCG waren Eva Schlede, Klaus Petrick, Erhard Grabow und Marian Moldenhauer zugegen.

Schweren Herzens haben wir uns von Platon verabschiedet und durch den Austausch von Geschichten in Erinnerung geschwelgt. Wer Platon kannte, weiß, dass man ihn durch seine ihm eigene Art nicht vergessen kann.

Von allem, was Platon gesagt und getan hat, gehen mir seit der Beisetzung zwei Zitate nicht aus dem Kopf. Das erste kann ich nur lose wiedergeben: „Du darfst die Menschen nicht so ernst nehmen. Die haben alle keine Ahnung! Und vor allem mich nicht; ich habe erst recht keine Ahnung.“ Und das zweite: „Habe Spaß! Wenn du es nicht hast, hat es keiner für dich.“

In diesem Sinne nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Florettfechter, Philosophen und Freund. Nehmt ihn nicht allzu ernst, aber habt auf jeden Fall Spaß am Leben.

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(MM)