FCG goes Lasertag!

Am 26.05. haben wir unsere Halle mal verlassen, um unsere Fechtkünste auch in anderen Sportarten zu testen. Und weil es den Laserschwertern von Star Wars noch am nähesten kommt, haben wir uns zu Lasertag hinreißen lassen (“tag” aus dem Englischen mit der Bedeutung von “markieren”).

Dreizehn mutige Kämpfer sind an den Start gegangen, um durch das Treffen der anderen Mitspieler Punkte zu erzielen. Dafür galt es vier Sensoren vorne, einen großen hinten oder den auf der Laserpistole zu treffen, wonach der andere für fünf Sekunden deaktiviert war. Zu schnell rennen durfte man nicht — um nicht ineinander zu laufen –, die Waffe nicht gegen die Wand hauen, der Rest war Taktik!

Na gut, aus Fairness Gründen sollte man gerade wieder ins Spiel Zurückkehrende nicht gleich wieder abschießen und seinerseits als ins Spiel Kommender nicht gleich sich an jemanden anschleichen und diese rausschießen.

Ansonsten durfte man allein oder in Teams wunderschön grünes Laserlicht durch die dunkle Anlage schießen, sich verstecken, ducken, Position wechseln, ansetzen und — ach damn, hat mich doch eine von hinten erwischt! Na gut, nochmal…

Über vier Einzelspiele und eine Stunde hatten wir ordentlich unseren Spaß und waren am Ende froh über Wechselklamotten. Auch von Muskelkater soll am anderen Tag berichtet worden sein.

Glücklich und zufrieden war das eine gelungene Aktion. FCG kann mehr als fechten. FCG trifft sich auch so zum Spaß haben (wer hätte das je angezweifelt^^)!

Gibt es durch Lasertag jetzt einen Kriegsnarren mehr? Nein, sicher nicht, den Unterschied kennen alle. Haben sich dezidierte Pazifisten dennoch zum Lasergeschnetzel hinreißen lassen? Zumindest hat sich Julius, der anfangs nur mit einem 1. Hilfe-Koffer durchs Spielfeld laufen wollte, von den sechs Kiddies, die mit uns gespielt haben, damit wir knapp 20 waren, provozieren lassen. Denn diesen waren die Fairness-Regeln recht gleich. So hat man Julius auch ein paar Male quer durch die Halle gehört – der Sanitätergedanke war vergessen. Aber auch er war am Ende zufrieden und den Kiddies geht es allen gut.

(Marian Moldenhauer)